Metall

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Europium

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Europa
Europa

Dieses Metall gehört sowohl zu den Seltenen Erden als auch zur Gruppe der Lanthanoiden. Benannt nach dem Kontinent findet es sich zum Beispiel auf den Euro-Banknoten. Dort wird seine Eigenschaft der Fluoreszenz genutzt um die Geldscheine fälschungssicher zu machen.

Palladium

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Pallas
Pallas
Das Edelmetall Palladium wurde nach dem Asteroiden Pallas benannt, der im gleichen Zeitraum wie das Element entdeckt wurde. Dessen Name wiederum geht auf den Beinamen der griechischen Göttin Athene ("Pallas Athene") zurück. Sie ist die Göttin der Weisheit, des Kampfes und der Kunst sowie Namensgeberin der Stadt Athen.

Bismuth

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Bis
Bis

Bismut ist das schwerste stabile Element (es besitzt nur sehr geringe Radioaktivität). Es hat die stärkste diamagnetische Eigenschaft. Das bedeutet, es wird von Magneten abgestoßen. Der Name des früher als Wismut bezeichneten Elements wird auf verschiedene Quellen zurückgeführt. Eine mögliche Bedeutung ist „auf Wiesen gemutet“ also in der Zeche St. Georgen in der Wiesen (bei Schneeberg im Erzgebirge) abgebaut.

Bis das Monster macht gerne mit Mang Gang gemeinsame Sache. Sie sind gut zu haben für alle Jobs, in denen starke Kräfte gefragt sind.

Aluminium

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Alu
Aluminium

Aluminium ist ein leichtes und geschmeidiges Metall. Seine Verwendungen sind sehr vielfältig und reichen von Verpackungen bis Flugzeugen. Außerdem lässt es sich gut recyceln.

Alu ist die Sportskanone unter den Elemonstern. Es ist ständig auf Achse und geht gerne Joggen, wenn es nicht gerade einen wichtigen Job zu erledigen hat.

Wolfram

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Wolf Ram
Wolf Ram

Von allen Metallen besitzt Wolfram den höchsten Schmelzpunkt. Daher wird es gerne in Glühlampen verwendet. Der Firmenname Osram setzt sich aus den Elementen Osmium und Wolfram zusammen.

Im Bergbau wurde früher die Zinngewinnung durch Anteile von Wolfram-Mineralen erschwert. Man sprach davon, dass es das Zinnerz „wie ein Wolf auffrißt“. „rām“ stammt aus dem Mittelhochdeutsch und bedeutet „Ruß, Dreck“.

Gallium

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Gallius
Gallius

Gallium ist ein Metall, das bei Körpertemperatur schmilzt. Früher gab es Löffel aus Gallium als Scherzartikel, mit denen man Omas beim Teetrinken einen Schreck einjagen konnte. Seinen Namen hat es von Gallus – lateinisch für Hahn und Symbol für Frankreich, weil es dort entdeckt wurde.

Gallius ist ein amphibisches Monster, das sich sowohl zu Lande als auch im Wasser wohl fühlt. Wenn man sein träges Gemüt zu sehr erhitzt, läuft ihm die Galle über.

Zinn

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Stannus
Zinn

Zinn ist seit der Antike bekannt. Als Bronze – in Legierung mit Kupfer – gab es einer ganzen Epoche seinen Namen. Zinn zerbröselt unter 13°C ("Zinnpest") und gibt beim Verbiegen ein charakteristisches Geräusch von sich: den sogenannten Zinnschrei.

Stannus das Monster ist der Wächter des Königspalastes. Er kann nicht normal reden sondern brüllt permanent. Deshalb wird er auch als Herold eingesetzt und verkündet die neuesten Gesetze und Beschlüsse des Königs. Leider ist er sehr kälteempfindlich und bekommt schnell Schnupfen und rheumatische Anfälle.

Blei

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Plumbo
Plumbo

Blei ist ein sehr schweres Metall, das aber gleichzeitig weich und gut zu verarbeiten ist. Deshalb hat man früher Wasserleitungen und Buchstaben aus Blei hergestellt – bis sich herausstellte, dass Blei giftig ist. Plumbo ist ein starkes Monster mit niedriger Intelligenz. Ein williger Handlanger der die Drecksarbeit für das Königshaus erledigt. Zu plump für komplizierte Aufgaben aber ein guter Beschützer.

Kupfer

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Cuperina
Cuperina
Kupfer war das erste Metall, das der Mensch entdeckt hat. Schon vor 10.000 Jahren stellte er Werkzeuge und Schmuck daraus her. Man fand es so schön, es der Schönheitsgöttin und dem Planeten Venus gewidmet wurde. Auch heute noch wird es sehr vielfältig genutzt. Cuperina ist eine lebenslustige Dame, die als Burgfräulein im Schloss lebt. Sie hat viele Verehrer, ist ein wenig eitel und putzt sich gerne heraus. Aber mit ihrem großen Herz und dem Sinn für’s Praktische hebt sie sich ab von den anderen abgehobenen Schlossbewohnern.
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